Altmärkischer Hansebund

Auf den Spuren von Hansekaufleuten und Hansekoggen sind Sie herzlich eingeladen, die Geschichte der einst mächtigen Hanse in der Altmark zu erkunden. Imposante Kirchen und Dome, wertvolle Kulturschätze, mächtige Stadttore, stilvolle Rathäuser und gut erhaltene Fachwerkhäuser zeugen vom einstigen Wohlstand und Reichtum der Hansestädte.

Kaum eine andere Region in Deutschland hatte so viele Hansestädte auf engstem Raum aufzuweisen wie die Altmark. Im einstigen Kernland Brandenburgs finden Sie in acht Hansestädten Stendal, Salzwedel, Gardelegen, Osterburg, Seehausen, Tangermünde, Havelberg und Werben zahlreiche Zeugnisse der langen Hansetradition der Altmark, die bis ins 13. Jahrhundert zurück reicht.

Im Jahre 1263 wurde Salzwedel Mitglied der „Gotländischen Gesellschaft“, die als Wurzel der Hanse gilt. Stendal knüpfte die ersten Beziehungen zu den Seestädten. Erst ein knappes Jahrhundert später traten die Städte der Altmark im Hansebund verstärkt in Erscheinung. Ihr hanseatischer „Taufbrief“ war gewissermaßen das Einladungsschreiben der Stadt Rostock zum Hansetag 1359 nach Lübeck.

Die Hansestädte haben sich 1998 - 480 Jahre später - zum "Altmärkischen Hansebund" zusammen geschlossen und genießen auch heute wieder hohes Ansehen im internationalen Hansebund der Neuzeit.