Straße der Romanik in der Altmark

Romanik in der Altmark

Wie eine große Acht zieht sich die „Straße der Romanik“ von Arendsee bis Zeitz durch das Bundesland Sachsen-Anhalt.

Klöster, Kirchen und sakrale Kostbarkeiten

Mitten in Deutschland, im Kernland deutscher Geschichte, haben sich in den Burgen, Domen, Klöstern, Feld- und Backsteinkirchen zahlreiche Zeugen mittelalterlichen Lebens erhalten. 

Wer sich aufmacht, die Kunst der „Architekten Gottes“ in den Kirchen zu entdecken, taucht schon nach kurzer Zeit ein in die symbolhafte Welt ihrer Erbauer. Die Altmark ist in dieser Hinsicht eine einzigartige Kulturlandschaft. Bis heute bestimmt der Kirchenbau des Mittelalters unter dem Einfluss der askanischen Herrscher das Erscheinungsbild vieler Dörfer und Städte. Er ist in Stein gesetzter Ausdruck einer langen und wechselvollen Geschichte.
 
Von den über 400 Kirchen der Altmark stammt die Hälfte aus der Zeit der Romanik. In einer solchen Dichte haben sich romanische Kirchen sonst nur im Rheinland erhalten, wo ausgehend vom Kloster Cluny über Burgund hinaus ein dichtes Netz von Abtei-, Dorf- und Pilgerkirchen zur christlichen Missionierung errichtet wurden.