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Der Drömling ...
... liegt im Südwesten der Altmark und ist eine flache Landsenke, in der während des Abschmelzens der eiszeitlichen Gletscher ein riesiger See zurückblieb. Im Laufe von Jahrtausenden entstand an seiner Stelle ein Niederungsmoor.
Das Gebiet umfasst insgesamt 300 Quadratkilometer. Es findet sich eine Reihe kleiner Ansiedlungen mit einzeln stehenden Höfen, auch Horste und Kolonien genannt, die im Zusammenhang mit der Entwässerung des Moores im 18. und 19. Jahrhundert entstanden sind.
So zeigt sich die heutige Kulturlandschaft des 1990 zum Naturpark ernannten Drömling als "Land der 1000 Gräben". Insgesamt zählt der Drömling durch Melioration entstandene 563 Kilometer Gräben und Kanäle.
Fast 400 Tier- und Pflanzenarten, die teilweise vom Aussterben bedroht sind, haben hier ein Rückzugsgebiet gefunden, darunter Fischotter, Biber, Schwarzstorch und Kranich. Zu den beachtenswerten Pflanzen gehören Orchideen, Pillenfarn, Sumpflilie und Teichrose. Bemerkenswert ist auch der Bestand des Weißstorches mit über 40 Brutpaaren. |