|
Die Zichtauer Berge und der Klötzer Forst ...
... auch die "Altmärkische Schweiz" oder Hellberge genannt, bringen eine Abwechslung in die überwiegend flache Szenerie der Altmark. Sie entstanden nach der letzten Eiszeit und besitzen mit dem 160 Meter hohen Langen Berg die höchste Erhebung der Region.
Die ursprünglich karge Landschaft wurde erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufgeforstet. So findet man hauptsächlich Kiefernwald vor, stellenweise jedoch auch schöne Buchen-, Linden-, Eichen- oder Douglasienbestände. Auch Heidelbeere und Königsfarn wachsen hier. Zu den seltenen Tierarten gehören Feuersalamander, Kreuzotter und Hirschkäfer sowie Milan und Sperber.
Zusammen mit dem Klötzer Forst mit seiner Länge von 12 Kilometern bilden die Zichtauer Berge ein Landschaftsschutzgebiet. Der Forst ist Teil eines Landrückens, der von der Lausitz über den Fläming bis zur Lüneburger Heide reicht und zu einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas gehört.
Hier mischen sich Rot- und Weißbuchen, Linden, Ahorn und Kastanien mit Schwarz- und Weymouth-kiefern sowie Douglasien. Der Wald ist außerdem überaus pilzreich. Im Landschaftsschutzgebiet liegt auch das Jemmeritzer Moor, ein Naturschutzgebiet.
|