Elbtalaue

Die Elbauen bilden die östliche Grenze der Altmark

Sie sind Bestandteil des seit 1997 von der UNESCO anerkannten und sich über fünf Bundesländer hinziehenden Biosphärenreservats "Mittelelbe".

Eine einzigartige Landschaft

Die Elbauen entstanden zum Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10 000 Jahren, als das Eis sich zurückzog, schmolz und das breite Tal der Elbe schuf. Heute bestimmt ein ganzes Netz von Flussschlingen, Tümpeln, Bracks, Gräben, Rinnen, Deichen und Auwaldresten das Bild.

Das Leben in den Auen ist durch die immer wiederkehrenden Hochwasser geprägt, die weite Bereiche der Landschaft überfluten. Auf diese Weise bieten die Elbauen einen idealen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Mehr als 150 Vogelarten fühlen sich hier heimisch, davon 50, die als bedroht gelten. Dazu zählen Kranich, See- und Fischadler sowie der Schwarzstorch. Dessen Verwandter, der Weißstorch, ist der wohl typischste Vogel der Auenlandschaft. Zu den Brutvögeln gehören die Uferschnepfe, die Grau- und Brandgans und die Trauerseeschwalbe.

Als Nahrungs- und Wintergäste weilen Sumpfohreule, Sing- und Zwergschwan sowie Bläß- und Saatgans hier. Typisch für die Pflanzenwelt sind die Teich- und Seerosen, die in den Tümpeln und Bracks gedeihen. Ebenso charakteristisch sind Röhricht, Weiden, Eschen, Erlen und Eichen sowie ausgedehnte Hecken von Wildrosen, Schleh- und Weißdorn. Auch der Biber hat sich an mehreren Stellen wieder angesiedelt, dazu viele Molch- und Froscharten.

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