Hansestadt Havelberg

Altstadtromantik pur in der Dom- und Inselstadt der BUGA

„Ich bin begeistert. Der Ausblick über die Altstadtinsel ist einzigartig“, sagte die Brandenburger Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann im für die BUGA entdeckten Mönchgarten dem MDR. Tatsächlich, und das gilt auch für die Zeit nach der BUGA, die ja auf Nachhaltigkeit Wert gelegt hatte, die Hanse- und Domstadt Havelberg ist der nördliche Auftakt für eine Reise durch die Havelregion. Der Klostergarten auf dem Domberg wird ein Erlebnisort für jeden gärtnerisch Interessierten bleiben. Nicht zuletzt der Blick über Stadt und Fluss, der sich vom Dombezirk her bietet, lässt den Betrachter das Herz aufgehen vor Freude über diese wundervolle Landschaft.

Sehenswerte Hansestadt Havelberg

Besonders Sehenswertes aus der Hansezeit
In der Folge des Wendenkreuzzugs Albrechts des Bären 1147 wurde Havelberg Bischofssitz und 1150 von den Prämonstratensern der Havelberger Dom erbaut, der 1170 geweiht, zwischen 1279 und 1330 gotisch umgebaut wurde. Kunstgeschichtlich besonders interessant sind die wertvollen Grisailleornamentfenster (1330). Der Dom liegt an der Straße der Romanik und an der Route der Backsteingotik, Im Obergeschoss der drei Stiftsgebäude des ehemaligen Prämonstratenserklosters südlich des Doms, ist heute das Prignitzmuseum zu finden. Der Komplex gilt als eine der wenigen vollständig erhaltenen Klosteranlagen des Mittelalters in Norddeutschland. Von 1358 bis 1559 gehörte Havelberg der Hanse an. Die Holz- und Getreideverschiffung nach Hamburg, Handelskontakte bis Flandern ließen die Stadt erblühen. Am Salzmarkt steht das Beginenhaus, die 1390 erbaute ehemalige Heiliggeistkapelle, neben der Stadtkirche das einzige noch erhaltene mittelalterliche Gebäude  auf der Stadtinsel. Die Stadtkirche wurde um 1300 als dreischiffiger gotischer Backsteinbau errichtet. Sie ist das älteste Gebäude auf der Insel. Seither hat die Kirche mehrfach ihre Gestalt durch Baumaßnahmen verändert. Die achteckige Hospitalkapelle St. Anna gehört wahrscheinlich ins 15. Jahrhundert. Seit ihrer Instandsetzung 1995 dient sie als Traukapelle. 

Was gibt es sonst noch  in der alten Hansestadt Havelberg zu sehen?
Zu den herausragenden Gebäuden gehört die klassizistische Havelberger Domschule, 1804 bis 1805 erbaut. Der spätklassizistische Bau der Stadtschule, heute „Erlebnispädagogisches Centrum Havelberg“, wurde 1847 erbaut. Von 1753 schließlich stammt das Havelberger Rathaus. Aus der Geschichte Havelbergs erzählen die Fassaden der Scabell-Straße. Hier sehen Sie auf einer Straßenseite alte Fachwerkfassaden, auf der anderen Straßenseite klassizistische Fassaden. Das geht zurück auf den Stadtbrand von 1870, der genau hier zum Halten gebracht wurde. Mit der BUGA kommen nun die wunderbaren aufgearbeiteten Gärten im grünen Havelberg als Naturerlebnis dazu. Kein Zweifel, die kleine Stadt zwischen Havel und Elbe mit der Altstadt mitten in der Havel wird Sie mit ihrem Liebreiz gefangen nehmen. 

Kontakt

Tourist-Information Hansestadt Havelberg
Uferstraße 1
39539 Hansestadt Havelberg
Tel. +49 (0)39387 79091
Fax +49 (0)39387 79092

Web: www.havelberg.de





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