Jerichow

Die zwei Türme grüßen schon von Weitem

Das kleine, mehr einem großen Dorf ähnelnde Städtchen Jerichow liegt direkt an der Elb-Niederung und am Naturschutzgebiet Bucher Black.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1144. Der Ort war ursprünglich slawisch, daher auch der Name, der nichts mit dem biblischen Jericho zu tun hat. 1336 erhielt Jerichow Stadtrecht.

Von weitem grüßen schon die Türme der Jerichower Klosterkirche. Kenner zählen das Kloster Jerichow zu den bedeutendsten romanischen Bauten Norddeutschlands.
Auf jeden Fall gehört es zu den besterhaltenen romanischen Klosteranlagen in ganz Deutschland. Zu sehen ist die Klosterkirche, eine dreischiffige Säulenbasilika, und ganz erhalten die Klostergebäude, die 1965 in ihrer ursprünglichen Bauform wiederhergestellt wurden.

Sie können wunderbar durch die Klausurräume, den Kreuzgang und über den Klausurhof wandeln. Heute ist im Kloster ein liebevoll eingerichtetes Museum untergebracht. Auch finden hier viel besuchte Konzerte statt. Sehenswert in Jerichow sind ferner die Stadtkirche, ein spätromanischer Bau von 1230, und der Marktplatz (Topfmarkt) mit dem ältesten erhaltenen Fachwerkhaus von Jerichow aus dem 18. Jahrhundert.

Kontakt

Stadt-Information Jerichow
Karl-Liebknecht-Straße 55
39319 Jerichow

Tel: +49(0) 39 34 3 - 3 49 88
Fax: +49(0) 39 38 7 - 7 90 92

E-Mail: vgem-esf(at)t-online.de
Web: www.jerichow.de