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Für Osterburg ist die Mitgliedschaft in der Hanse für die Zeit von 1436 bis 1478 nachweisbar. Die Zeit sorgte für einen gewissen Wohlstand der Bürger, der spätestens mit dem Dreißigjährigen Krieg wieder zunichte gemacht war.
Osterburg gilt auch als die Wiege des deutschen Spargels, nahm doch hier 1929 die erste „Deutsche Spargelhochzuchtgesellschaft“ ihren Sitz an. Viele der heute in unserem Land angebauten Spargelsorten haben ihren Ursprung in deren Zuchtergebnissen. In einem speziellen Spargelzimmer im Kreismuseum Osterburg können Sie sich über diese Tradition informieren. Das Museum hat übrigens seinen Platz in einem schönen Fachwerkbau gefunden, wie es einige davon in der Stadt zu sehen gibt. Die markanteste Sehenswürdigkeit Osterburgs ist die Nikolai-Kirche, die einst als romanische Basilika errichtet, aber dann aber 200 Jahre später gotisch verwandelt wurde. Dazu hat sie eine barocke Turmhaube, die dem Gotteshaus nach einem Stadtbrand 1761 aufgesetzt wurde. Informationen über Osterburg erhalten Sie in der Stadtinformation (Tel.: 0 39 37 / 89 50 12). Zurück auf der B 189 kommt man linkerhand zum Abzweig nach Krumke, einem Ortsteil von Osterburg. Hier stoßen Sie auf ein Schloss mit Schlosspark. Die im Stile eines englischen Landschaftsparks gestaltete Anlage ist besonders sehenswert, gehört zu den 40 Gartenträume-Stationen in Sachsen-Anhalt.
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