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ist mit 38 000 Einwohnern die größte Stadt der Altmark. 1359 wurde sie Mitglied der Hanse. Der Handel mit Produkten der Tuchmacher und Gewandschneider sowie Privilegien wie die Zollfreiheit und das Münzrecht führten zu einer wahren Blüte. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die großen gotischen Kirchen wie die Marienkirche und der Stendaler Dom. Die Marienkirche wurde 1447 geweiht. Beeindruckend ist der prachtvolle geschnitzte Hochaltar. Der Dom St. Nikolai erfuhr seine gotische Verwandlung ab dem Jahre 1423. Hier ist die mittelalterliche Verglasung mit ihrer Farbenpracht aus dem 15. Jahrhundert besonders bemerkenswert. Sehenswert sind darüber hinaus das Marktensemble mit dem Rathaus und dem drittgrößten Roland-Standbild Deutschlands von 1525, das Uenglinger Tor aus der Mitte des 15. Jahrhunderts sowie das Tangermünder Tor, dessen Sockel romanischen Ursprungs ist, oder das Katharinen-Kloster, in dem heute Konzerte veranstaltet werden und sich das Altmärkische Musuem befindet.
Interessante Ausstellungen bieten auch das Winckelmann-Museum – der Altertumsforscher Johann Joachim Winckelmann wurde in Stendal geboren – mit seinem Kindermuseum und dem größten Trojanischen Pferd der Welt oder das Landesfeuerwehrmuseum. Was Sie sich sonst noch ansehen können, verrät Ihnen die Stendal-Information am Kornmarkt 8 (Tel.: 0 39 31 / 65 11 90). |