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| 14. Station der Kirchen-Route |
1144 gründeten hier in Jerichow die Prämonstratenser - ausgehend vom Kloster "Unser Lieben Frauen" in Magdeburg - ein Kloster, das nach dem Flecken und der Region den Namen Jerichow erhielt. Wohl nirgends sonst in der Altmark hat sich ein Kloster so geschlossen in seiner romanischen Backsteinausführung erhalten wie hier. Die herrliche romanische Klosterkirche, die Krypta und vor allem das Klostermuseum vermitteln einen tiefen Einblick in die Geisteswelt und das Leben im Mittelalter.
Weitere interessante Abstecher sind Großwulkow, Genthin und Kade. In Großwulkow befindet sich eines der wenigen erhaltenen romanischen Triumphkreuze. In Genthin wirkte im 17. Jahrhundert Johann Luther als evangelischer Pfarrer, Seine Büste steht in der Trinitatiskirche. Vermutlich war er ein Verwandter von Dr. Martin Luther. Ein spätgotischer Flügelaltar aus der Werkstatt Lucas Cranachs steht in der Dorfkirche zu Kade.
Es steht Ihnen aber auch frei, das nur wenige Kilometer entfernte Schönhausen zu besuchen. Hier wurde 1815 Otto von Bismarck geboren, dessen Taufstein Sie in der romanischen Kirche finden. Von Schönhausen aus können Sie sich auch auf die Spuren der Bismarcks oder Theodor Fontanes begeben.
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